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Überschrift – Bitte Haßlocher Kartoffeln, Speyerer Würsteausfüllen

Persönlich: Sabrina Kaufmann hat mit der Leitung der Speyerer Tafel ihren Traumjob gefunden – Organisation und konkrete Hilfe

Von Ellen Korelus-Bruder

Foto:Lenz

Menschen in Not zu helfen, ist Sabrina Kaufmanns Lebenselixier. Im Mai vorigen Jahres hat sie ihren Traumjob gefunden. Das Speyerer Rote Kreuz hat die 38-Jährige als Leiterin der Speyerer Tafel angestellt. „Das entspricht mir“, sagt die gelernte Erzieherin, die sich an der Universität Heidelberg gleichzeitig auf das Förderschul-Lehramt vorbereitet.

„Lebensmittel sollen dahin kommen, wo sie gebraucht werden“, ist Kaufmanns Maxime. Auch ein guter Umgang damit liegt ihr am Herzen. Deshalb hat sie zusätzlich zur Ausgabe für Erwachsene die „Kindertafel“ in den Räumen in der Seekatzstraße initiiert. Heute startet das Angebot, mit dem sich Kinder von Tafel-Kunden einmal wöchentlich in Lebensmittel- und Ernährungskunde praktisch fortbilden können, miteinander angeleitet kochen und gemeinsam essen.Sie kenne die Tafel-Klientel seit Jahren, berichtet Kaufmann, die in Böhl-Iggelheim zu Hause ist. Ihr Ziel, möglichst alle bedürftigen Speyerer zu versorgen, hat sie fest im Blick. Der jetzt eingerichtete „Bringdienst“ der Tafel sei der erste Schritt, auch diejenigen Berechtigten zu erreichen, die aus Altersgründen oder gesundheitsbedingt nicht selbstständig in den Tafelladen kommen könnten, erklärt die Leiterin. Derzeit arbeiten 34 ehrenamtliche Helfer und vier vom Verein für die Förderung beruflicher Bildung (VFBB) entsandte „Ein-Euro-Jobber“ zusammen mit ihr an der neuen Tafel-Struktur in Speyer. „Es gibt noch Luft nach oben“, ist Kaufmann überzeugt. Momentan kommen pro Ausgabetag etwa 130 Kunden in den Tafelladen, rund 40 Berechtigte mehr als vor der Tafel-Übernahme durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Zuvor war sie von einem Verein betrieben worden. Wichtig sei Aufklärung über das Angebot, das ihrer Meinung nach viele Berechtigte aus Scham nicht nutzten, so Kaufmann. „Keiner weiß genau, wie viele es wirklich in Speyer gibt.“

Geht nicht gibt es nicht bei Kaufmann. Die größte Herausforderung sei derzeit die Koordination. „Jedes Stück muss gesichtet werden“, erläutert sie den erheblichen Aufwand unter Beachtung der Hygienevorschriften, bis die gespendeten Lebensmittel im Tafel-Regal liegen. Bei der Mainzer Landes-Tafel hat Kaufmann eine Fortbildung zur Lebensmittelbeauftragten erfolgreich absolviert. „Langweilig ist es mir nicht“, sagt sie lachend. Einige neue Lieferanten seien seit Mai 2018 hinzugekommen. „Der Warenaustausch mit den Tafeln im Umkreis funktioniert gut“, sagt sie. Kartoffeln aus Haßloch gegen Würstchen aus Speyer, erwähnt sie als Beispiel. „Für mehr Unterstützung ortsansässiger Supermarkt-Ketten und mehr Ehrenamtliche bin ich dankbar“, lautet einer von Kaufmanns Wünschen. Zum Sortieren seien jeweils fünf bis sechs Helfer erforderlich, für die Ausgabe sieben, im Lager zwei. Künftig soll es auch Getränke im Tafel-Laden geben, für deren Ausgabe ebenfalls Personal verfügbar sein müsse, so Kaufmann.

Die Leiterin selbst arbeitet am allerliebsten in der Ausgabe. „Da sind die Menschen, da ist die Hilfe ganz konkret.“ Sie schwärmt von der „schönen Stimmung“ unter den Kollegen: „So entstehen die besten Ideen.“

Ihr Ehemann lebe die soziale Seite genau so wie sie, berichtet Kaufmann vom Rückhalt daheim. Er kümmere sich im Augenblick verstärkt um den Haushalt. Dazu komme sie genauso wenig wie zum Lesen, ihrer großen Leidenschaft. „So oft es geht, gehe ich mit unseren zwei Hunden vor die Tür“, nennt Kaufmann ihren liebsten Ausgleich. Zum Auftanken gehörten auch regelmäßige Freitags-Treffs mit Freunden. Montags erfüllt Kaufmann wieder ihre Mission: Lebensmittel verteilen statt sie zu vernichten.

Deutsches Rotes Kreuz betreibt in Speyer zwei Geschäfte mit gebrauchter Kleidung

Speyer. In ein paar Tagen geht es wieder um die neuen Vorsätze für das neue Jahr und für viele Menschen steht wieder das Thema Kleiderschrank im Vordergrund. Wohin mit all den Kleidungsstücken, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr passen: Der Lustkauf, der Schnapp in der jetzt doch komischen Farbe oder die Hose, deren Größe so oder so einfach nie passt. Vielleicht ist auch der Wunsch da, sich neue Kleidungsstücke zu kaufen, doch der Geldbeutel lässt es gerade nicht zu.

DRK Kreisverband Speyer e.V. betreibt zwei Second Hand Geschäfte

Der DRK-Kreisverband Speyer e.V. hat mittlerweile zwei Second-Hand-Geschäfte in Speyer eröffnet. In der Lessing- und in der Karmeliterstraße finden sich die Geschäfte mit dem Motto: Mode von Mensch zu Mensch. Schnelles Wegwerfen war gestern. „Mode von Mensch zu Mensch“ schont nicht nur Umwelt und Ressourcen. Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Region.

Großes Angebot für Damen und Herren, Jung und Alt

Die Türen beider Geschäfte stehen nicht nur für Bedürftigen offen, sondern für alle Menschen, die auf der Suche nach neuer Kleidung sind. Freunde individueller Mode, Schnäppchenjager, Vintage-Fans oder auch Trendsetter werden häufig fündig. Es gibt in den Geschäften Damen-, Herren- und Kindermode der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Auch Sportbekleidung. Dazu ausgefallene Accessoires. Das Rote Kreuz ist nicht nur der Anbieter, sondern auch der Ansprechpartner für Menschen in der Not.

Hohe Qualität, Handgeprüft und attraktive Preise

Die Kleidung in den Geschäften ist handgeprüft, sauber, besitzen eine hohe Qualität und ist für einen sehr attraktiven Preis zu haben.

Bei meinem Besuch in der Karmeliterstraße fällt mir gleich die schöne Dekoration auf. Luftig wirkt das Geschäft, wie eine Boutique. Schicke Schaufensterpuppen laden ein. Warme Jacken, Schals und Mützen sind im Angebot. Handgenähte Herrenschuhe aus Leder. Leider nicht meine Größe.

Ich spreche mit Antje Volandt, eine der unzähligen ehrenamtlichen Helfer des DRK.

„Unsere Geschäfte werden sehr gut angenommen und es kommen unglaublich viele nette Leute zu uns in die Geschäfte. Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass es hier bei uns tolle Klamotten zu kaufen gibt. Für Alle. Männer, Frauen, Kinder, Jung und Alt. In der kurzen Zeit ist die Zahl des Stammkunden sehr gestiegen, manche kommen täglich. Wenn jetzt noch ein paar junge Leute mehr kommen wäre das toll. Die Marken haben wir.“

Große Nachfrage

Seit Mitte Oktober gibt es das Geschäft in der Karmeliterstraße. „Purer Zufall und total unkompliziert mit dem Vermieter. In der Lessingstraße gaben uns die Kunden immer die Rückmeldung, dass wir mit solche einem Angebot unbedingt in die Stadt müssen. Jetzt sind wir hier.“ so Volandt weiter.

Aus den Erlösen wird zunächst die Miete für die Geschäfte und die Nebenkosten gezahlt. Der Überschuss geht an soziale Projekte, wie zum Beispiel dem Ausbau der Speyerer Kindertafel.

Es kann alles an Kleidung vorbei gebracht werden. Die Taschen werden sortiert und was wirklich nicht mehr brauchbar ist wird gepresst und zu Lappen verarbeitet.

Und beide Geschäfte sind weiter auf der Suche nach ehrenamtliche Helfer und Helferinnen.

Öffnungszeiten:

Lessingstraße 2
Montag bis Freitag 
9-12.30h und 14.30-17.30h
Telefon: 06232/ 8718623

Karmeliterstraße 3
Dienstag bis Freitag
10-17h
Samstag
10-16h
Telefon: 06232/ 8717670

www.drk-speyer.de

 

Artikel vom 19.12.2018 aus dem Wochenblatt Speyer.
Verfasser: Alexander Walch aus Speyer

„Wollen Umwelt und Geldbeutel schonen“ Ausgabe in der Rheinpfalz vom 29.10.2018

Frau Munding, warum jetzt ein zweiter Kleiderladen?

Der Laden in der Lessingstraße ist seit mehr als einem Jahr so gut gelaufen, dass wir über Erweiterung nachgedacht und nach Möglichkeiten gesucht haben. Das ehemalige „Frauenzimmer“ ist ein echter Glücksfall. Rund 65 Quadratmeter Verkaufs- und Umkleidefläche sind teuer, aber für das DRK noch bezahlbar. Die Ausstattung ist weitgehend Eigenleistung.

 

Übernehmen Sie auch die Leitung im neuen Laden?

Ja. Ich arbeite als einzige hauptamtlich. Das Fundament sind aber die derzeit 35 Ehrenamtlichen, ohne die nichts entschieden wird. Was wir gemeinsam gestemmt haben, ist einfach klasse. An der Gestaltung und Bestückung der Geschäfte sowie am Verkauf sind sie maßgeblich beteiligt. Sie nehmen die Spenden in den Läden an, sichten jedes Stück im Lager in der Normand-Reithalle, sortieren, wählen aus und transportieren die Ware in die Läden.

 

Was wird in der Karmeliterstraße verkauft?

Gut erhaltene Kleidung für Frauen und Männer, Taschen, Hüte, Zubehör, Schmuck. Außer Kinderkleidung alles, was auch in der Lessingstraße zu haben ist. Das Konzept ist das gleiche. Dazu gehört auch der Anspruch, beide Läden als Begegnungsstätten zu etablieren. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, beim Einkaufen Kaffee zu trinken. Mit unserem nachhaltigen Angebot wollen wir Umwelt und Geldbeutel schonen. Mit den Einnahmen unterstützen wir soziale Projekte wie die Speyerer Tafel oder den interkulturellen Treff im Eckpunkt. Wer begünstigt wird, entscheiden die Ehrenamtlichen jeweils demokratisch. Von ihnen können wir immer noch mehr gebrauchen.

 

Wo können Spenden abgegeben werden?

Am besten direkt in einem der Kleiderläden. In der Lessingstraße geht das montags bis freitags von 9 bis 12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr. Mode von Mensch zu Mensch in der Karmeliterstraße ist dienstags bis freitags zwischen 10 und 17 und samstags bis 16 Uhr geöffnet.

 

Kontakt

Telefon 06232 8718623 oder 06232 8717570. E-Mail: info@drk-speyer.de

 

Zur Person

Heike Munding ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und gelernte Krankenschwester. Ehrenamtlich hat sie sich von 2015 bis 2017 in der Kleiderstube der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) engagiert.

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Eröffnung unseres neuen DRK Kleiderladen "Mode von Mensch zu Mensch"

Am 27.10.2018 eröffneten wir unseren neuen 
Kleiderladen "Mode von Mensch zu Mensch" in der

Karmeliterstr. 3, 67346 Speyer

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Samstag 10:00 Uhr - 16.00 Uhr

 

 

Spendenübergabe Frank Seidel und Andrea Veth "Hut Beisel"

Am Abend des 2. Oktober 2018 veranstaltete Frau Andrea Veth, Inhaberin Hut Beisel, ihren Abend für die Freunde des Hauses Hut-Beisel. 

 

Dabei zog ich (Gästeführer der Stadt Speyer - Frank Seidel) gewandet als Stauferkaiser Friedrich II. mit rund 60 Gästen bei meiner historischen Führung durch die Speyerer Messe- und Marktgeschichte durch die Stadt.

 

Mein Honorar, großzügig aufgerundet durch Frau Veth, sowie das, in diesem Fall wörtlich zunehmende Herumreichen eines Hutes unter den Gästen, erbrachte die stolze Summe in Höhe von 453,--Euro für einen guten Zweck.

 

Diesen Betrag haben heute Frau Veth und ich an Frau Karin Meier von der Speyerer Tafel übergeben (siehe Bild - Links Frau Andrea Veth, Mitte Frank Seidel, Rechts Karin Meier - Bild: Frank Seidel).

Überschrift Helfen mit Blut und Spucke

Foto:Lenz

Ein Artikel aus der Rheinpfalz vom 26.09.2018

Johannes Steiniger (CDU) bei der Tafel Speyer.

Rotes Kreuz eröffnet zweiten Kleiderladen

Ort: Karmeliterstraße – Johannes Steiniger bei der Tafel

„Das Deutsche Rote Kreuz ist ein Glücksfall für die Speyerer Tafel.“ Diesen Eindruck hat der Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger (CDU) von seinem Sommertour-Besuch am Samstag in der Einrichtung für Bedürftige in der Seekatzstraße mitgenommen. Er hat bei der Tour fast 30 Stationen, davon fünf in Speyer und eine in Römerberg, eingelegt. Eine Neuigkeit zum ebenfalls vom Roten Kreuz (DRK) getragenen Kleiderladen in Speyer-West verkündete DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Ehrenberg: „Wir eröffnen im Oktober ein zweites Geschäft.“ Wie berichtet, besteht der Kleiderladen „Mode von Mensch zu Mensch“ seit einem Jahr in der Lessingstraße. Für kleines Geld können Speyerer gespendete Kleidung für Frauen, Kinder und Herren einkaufen. Dieses Ehrenamt-Projekt werde so gut angenommen, dass sich das Speyerer DRK entschlossen habe, einen weiteren Laden in zentraler Lage zu eröffnen, erklärte Ehrenberg auf RHEINPFALZ-Nachfrage. Konzept und Name würden unverändert beibehalten. Spätestens im Oktober rechnet der Kreisgeschäftsführer mit dem Abschluss der Renovierungsarbeiten – bezogen werde in der City die frühere Boutique „Frauenzimmer“ in der Karmeliterstraße.

In der Tafel sorgen nach Angaben Ehrenbergs derzeit rund 30 Ehrenamtliche und drei „Ein-Euro-Jobber“ sowie eine angestellte Koordinierungskraft dafür, dass Lebensmittel-Spenden von Supermärkten geholt, sortiert und jeden Mittwoch und Samstag an Berechtigte ausgegeben werden. Durchschnittlich kämen 120 Bedürftige pro Ausgabetag, sagte Ehrenberg. Einführen will das DRK demnach einen „Bringdienst“ für Bedürftige, die den Weg zum Tafel-Laden gesundheitlich nicht schaffen. Zunächst müssten Strukturen verändert werden, berichtete Ehrenberg von großen Herausforderungen. Im Juni hat das DRK die Tafel vom Verein „Speyerer Tafel“ übernommen, der die Einrichtung 15 Jahre lang geführt hat. „Zum dauerhaften Erhalt der Tafel brauchen wir personelle und finanzielle Unterstützung“, räumte Ehrenberg ein. „Wäre das DRK nicht in die Bresche gesprungen, gäbe es die Speyerer Tafel nicht mehr“, betonte Steiniger. Für ihn sei Ehrenamt in diesem Bereich ein weiteres Argument für die derzeit politisch heiß diskutierte Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Menschen. Den Wunsch Ehrenbergs nach einem speziellen Fördertopf für Tafeln werde er nach Berlin mitnehmen, sagte der Abgeordnete aus Bad Dürkheim

Besuch der Speyerer Tafel am 11.August 2018.

Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Neustadt/Speyer, Johannes Steininger (CDU), plant laut Aussage seines Wahlkreisbüros eine Sommertour mit fast 30 Stationen. Dabei ist ein Besuch der Speyerer Tafel am Samstag dem 11. August 2018 während den Öffnungszeiten in der Seekatzstr. 12 angekündigt.

Ziel ist es: Er wolle  in der Sommerpause des Bundestags "noch intensiver in das Leben in unserer schönen Pfalz" eintauchen.

Artikel aus der "Die Rheinpfalz" vom 21.07.2018

Kunden kommen aus allen Schichten

Laden „Mode von Mensch zu Mensch“ trägt sich finanziell – Derzeit hohe Nachfrage nach Sommerkleidung

Von Ellen Korelus-Bruder



„Mode von Mensch zu Mensch“ ist vor einem Jahr in das ehemalige Brillengeschäft an der Ecke Lessing- und Heinrich-Heine-Straße eingezogen. Der DRK-Kleiderladen inklusive Beratungs- und Hilfsangebot des Deutschen Roten Kreuzes schreibt seitdem Erfolgsgeschichte in Speyer-West.

„Spannend, aufregend, lustig und immer wieder neu“: Damit beschreibt Ladenleiterin Heike Munding im RHEINPFALZ-Gespräch ihren und den Alltag der weit mehr als 30 Ehrenamtlichen, die sich um alles rund um den Laden kümmern. Bis Ende März 2016 hatten die meisten bei Aufbau und Betreuung der Kleiderkammer der Landes-Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Zwei Dutzend von ihnen – darunter auch Flüchtlinge – sortierten, bügelten und verkauften die weitgehend von privat gespendete Kleidung.
„Im Moment ist die Nachfrage nach Sommerkleidung sehr groß“, sagt Munding. Weitere Freiwillige mit Sinn für Geselligkeit sind im Team immer willkommen. „Der Laden steht und fällt mit den Ehrenamtlichen“, betont Munding. Das rund 45 Quadratmeter große Ladenlokal hatte das DRK zunächst für ein Jahr von einem Privateigentümer gemietet. „Inzwischen haben wir einen unbefristeten Mietvertrag“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Ehrenberg. Die kostenlose Lagermöglichkeit in leerstehenden Gewo-Räumen in der Lessingstraße hätten sie inzwischen räumen müssen, berichtet Munding, dass das Warenlager inzwischen in die ehemalige Reithalle im Normand-Gelände umgezogen ist. „An die längeren Wege haben wir uns notgedrungen gewöhnt“, sagt sie. „Es wird fast nur Hochwertiges, Sauberes und Ordentliches für Frauen, Männer und Kinder gespendet“, lobt Heike Munding die Speyerer. Auch Schuhe, Schmuck, Taschen, Hüte und Schals sind im Sortiment zu finden.
„Alles Sachen, die eine zweite Chance verdient haben“, verweist Ehrenberg auf den guten Zustand der Second-Hand-Waren. „Wenn der Zulauf so bleibt, sind die Räume bald zu klein“, hatte er kurz nach der Kleiderladen-Eröffnung vermutet. „Noch treten wir uns nicht auf die Füße“, sagte Ehrenamtssprecherin Sigrid Schneider lachend.
Das Interesse am DRK-Kleiderladen sei in allen Schichten vertreten und beschränke sich nicht auf Speyer. Munding erzählt von Kunden aus der Region und sogar aus Holland. „Unsere Sitzgruppe wirkt gegen Vereinsamung“, weist sie auf einen Schwerpunkt im Kleiderladen hin. „Wir haben uns auch als sozialer Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen aus aller Welt etabliert.“
„Der Kleiderladen trägt sich“, berichtet DRK-Kreisvorsitzender Roger Munding nach einem Jahr Probelauf. Ein Teil der Erlöse fließe sozialen Projekten zu, die von den Ehrenamtlichen ausgewählt würden, betont er. Erst vor wenigen Tagen hätte er dem Frauenhaus 700 Euro aus den Einnahmen des Kleiderladens übergeben können. Langfristig hoffen die Kleiderladen-Leute auf Verkaufs- und Lagerfläche an einem Standort in Speyer-West. „Bis dahin rücken wir eben ganz eng zusammen“, sagt die Ladenleiterin. 
Info 
— Adresse: 
DRK-Kleiderladen
Lessingstraße 2
geöffnet montags bis freitags, 9 bis 12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr. 
Kontakt: 06232 8718623 oder h.munding@DRK-Speyer.de

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Erste Hilfe Kurs

Kurse Erste Hilfe - Köln
Fotofraf, Andreas Zelck

Grundlehrgang:

  • Voraussetzung für Führerscheine der Klasse A,B,C,
  • Pflicht für Übungsleiter in Sportvereinen,
  • betriebliche Ersthelfer (Berufsgenossenschaft) etc.

Beginn: jeden 3. Samstag im Monat von 9:00 - 17:00 Uhr

Ort: 67346 Speyer, Karl-Leiling-Allee 5

hier anmelden

Spende an das Frauenhaus Speyer

Unser Ehrenamt aus dem DRK Kleiderladen "Mode von Mensch zu Mensch" sammelte wieder mal für ein soziales Projekt. Dieses mal ging die Spende am 09.07.2018 an das Frauenhaus Speyer in Höhe von 700,00 Euro.

Suchen ehrenamtliche Mitarbeiter/in für den Bereich "Speyerer Tafel"

Eine unserer tragenden Säulen sind die Freiwilligen bei der Tafel. Unsere Ehrenamtlichen bringen ihre Talente und Fähigkeiten in die Tafel-Arbeit ein und bereichern und unterstützen unsere Organisation. Es freut uns sehr, dass sich so viele Menschen im Sinne der Tafeln engagieren. Denn: Sie werden gebraucht!

Ob als Fahrer, in der Warenausgabe oder im Lager, in der Verwaltung. 
Die Möglichkeiten, ehrenamtlich bei der Tafel mitzumachen, sind so vielfältig wie die Tafel selbst.

Pravo Gesundheitstag 2018

Wie bereits 2017 nahmen wir wieder am Gesundheitstag teil. Bei sonnigsten Wetter war der Besuch wieder zahlreich. Vielen lieben Dank an alle die uns besucht haben.

Speyerer Tafel freut sich über 1.000 Euro Spende

„Wir sind unserem Ziel, den aktuellen Aufnahmestopp bei der Speyerer Tafel aufzuheben, ein Stück näher gekommen,“ freut sich Matthias Ehrenberg, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Speyer, bei der Spendenübergabe dieser Tage vor dem Tafelladen in der Seekatzstraße. Bei der 1.000 Euro Spende handelt es sich um die Siegerprämie des Spendenwettkampfs “Speyer sucht den Platzhirsch” der Frühjahrsmesse. Das 4-köpfige Team der „Schorlekönige“ konnte die zweite Auflage dieses Wettbewerbs auf der Speyerer Festwiese für sich entscheiden. Die gekrönten Häupter gingen zur Unterstützung der Speyerer Tafel an den Start. Beigeordnete Stefanie Seiler dankte als zuständige Dezernentin für Messen und Märkte dem Siegerteam für ihren Einsatz für die gute Sache und der Sparkasse Vorderpfalz als Sponsor der Siegerprämie.
Matthias Ehrenberg kündigt an, mit den Spendengeldern Lebensmittel zuzukaufen, da die Lebensmittelspenden für die Tafel mittlerweile nicht mehr ausreichen würden, um den Dienstbetrieb in gewohntem Umfang aufrechterhalten zu können. Beigeordnete Seiler dankte dem DRK, das die Führung der Speyerer Tafel im Mai übernommen hat, und der „grandiosen Teamleiterin“ Karin Maier, stellvertretend für das ehrenamtliche Helferteam der Speyerer Tafel, das in mühsamer Kleinstarbeit die Lebensmittelspenden der Supermärkte für Bedürftige zusammentrage, sortiere und ausgebe. Teamleiterin Maier und Geschäftsführer Ehrenberg nutzten die Spendenübergabe zum Appell: „Die Speyerer Tafel ist auf die ehrenamtliche Mithilfe angewiesen und benötigt dringend weitere Helferinnen und Helfer zur Unterstützung!“

Die „Schorlekönig GmbH“ habe viel Spaß beim Wettbewerb u.a. mit Quiz, Ran an den Speck oder Naschen nach Zahlen gehabt, versichert David Demmerle, und mindestens genauso viel Freude dabei, ihren Gewinn an die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Speyerer Tafel weiterzugeben. Das seien zwei gewichtige Gründe als Titelverteidiger bei der Platzhirschsuche anlässlich der Frühjahrsmesse 2019 anzutreten, kündigt „Schorlekönig“ Demmerle an.
Dieser Artikel erschien am 04.06.2018 im Speyer Kurier unter: https://www.speyer-kurier.de/

©Text und Foto: Stadt Speyer, KMK